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Tipps zum Schreiben einer Horrorstory

Kniffe und Tipps zum Schreiben einer Horrorstory

Tempo, Blutvergießen, Subtext, Humor u. v. m. zum Horror-Genre beantwortet.

 

Tipps zum Schreiben einer Horrorstory - Kniffe und Tipps zum Schreiben einer Horrorstory

02. Nov 2018 0

Wenn du den NaNoWriMo mit einer Horrorstory beginnen willst, dann sind die Tipps und Kniffe zum direkten Schreiben einer Horrorgeschichte bestimmt nützlich für dich.

Wenn du also Probleme hast, den Kern deiner Geschichte zu finden, das Tempo zu bestimmen oder Subtext einzubauen, dann einfach weiterlesen und du erhältst deine Antworten =)

Dieser Beitrag ist gleichzeitig der letzte Beitrag der Blogreihe zum Horror-Genre. Damit du alle Artikel immer bei dir hast, gibt’s am Ende dieses Artikels die komplette Reihe zum Horror-Genre als PDF Download für dich.

 

Zum Tempo

Wusstest du, dass man in Horrorgeschichten die kleinste Anzahl an Szenen vorfindet? Das ist erstaunlich, wenn man das Genre mit anderen Genres vergleicht, die auf weitaus mehr Szenen kommen.

Aber was das Horror-Genre zusätzlich noch besonders macht, ist, dass das Horror-Genre sehr starke Szenenwechsel hat.

Nichtsdestotrotz musst du nicht die ganze Zeit wie wild draufhauen, du darfst auch ein kleiner Hemingway sein. Finde die Balance, aber halte in Actionszenen das Beschreiben von Emotionen, Szenerie und Gedanken so kurz wie möglich.

 

Zum Blutvergießen

Horror bedeutet nicht, dass nacheinander Menschen abgeschlachtet werden müssen.

Sicherlich gibt es auch die Szenen, wo das Monster zuschlägt, Blut fließt und Menschen sterben, aber das ist nur ein Teil von Horrorgeschichten.

Effektiver ist es, wenn du versuchst, mehr Bilder allein in der Vorstellungskraft deiner Leser zu wecken.

Schreibe eine Horrorgeschichte mit dem Ziel einen Grad der Glaubwürdigkeit zu erreichen – nur so schaffst du es, dass deine Leser ihren Unglauben dehnen und mit deinen Figuren in eine düstere und fantastische Welt des Unrealen eintauchen.

Tipp: Mache eine Gratwanderung zwischen dem eindeutigen und dem zweideutigen.

Erlaube es dem Leser, manche Stellen mit seiner eigenen Vorstellungskraft zu füllen. Glaub mir, manchmal ist das Ungewisse und das Spiel im Kopf viel stärker und furchterregender, als der Versuch es niederzuschreiben.

Tipp: »Die besten Autoren arbeiten mit der Vorstellungskraft ihrer Leser zusammen.« (Rachelle Ramirez)

 

Subtext / implizierte Bedeutungen

Neben der Haupthandlung gibt es auch die unterschwellige Stimulation der Empfindungen des Lesers.

Spannung erwächst hier vor allem aus Angst und Abscheu.

Die Angst entspringt der dunklen Vorahnung, dass schlimme Dinge passieren werden.

Die Abscheu bezeichnet die Stellen, an denen man miterlebt, wie sich die schlimmen Dinge entwickeln.

Eine gute Horrorgeschichte läuft immer nach diesem Schema ab – von Angst zu Abscheu zu Angst zu Abscheu.

 

Sei ehrlich

Horrorgeschichten sind persönlich.

Dein Geschriebenes muss also genau dieselben Emotionen in dir wecken, wie du sie vom Leser erhoffst. Also scheue dich nicht deine Ängste zu nutzen. Sicherlich gibt es die Standarddinge, vor denen die meisten Angst haben: Spinnen, Clowns, Puppen ... aber sei auch bereit, dir neue Monster auszudenken.

 

Zum Humor

»Mach es dunkel, sei erbarmungslos, mach es schwer, aber, um Himmels willen, erzähl einen Witz.« ― Joss Whedon

Joss Whedon ZitatGenau nach diesem Motto solltest du schreiben, wenn du dich mit all dem Grauen einer Horrorstory beschäftigst. Ab und zu eine kleine Stelle, die den Leser zum Schmunzeln bringt, kann wahre Wunder bewirken und das Leseerlebnis so viel angenehmer machen.

 

Sei innovativ

Das Thema deiner Horrorstory mag zwar Mainstream sein, aber das bedeutet längst nicht, dass auch deine Geschichte nach dem bekannten Pfad verlaufen muss.

Sicherlich ist es im Horrorgenre schwieriger, mit etwas Neuen zu kommen. Wir kennen mittlerweile so viele Tricks, die einst Furcht machen sollten, dass es heutzutage immer schwieriger wird, super Spannungsmomente zu schaffen.

Traue dich, deinen Text dorthin zu bringen, wo andere Autoren sich nicht hintrauen.

 

Show, don’t tell

Sage niemals, dass irgendetwas jemanden Angst macht. Denke immer daran, man muss die Angst spüren, um sie erleben zu können. Als Autor ist dein vorrangiges Ziel zu unterhalten.

 

Zusammenfassung:

Die Analyse des Horror-Genres PDFWas auch immer du tust, das Horror-Genre verlangt, dass du nicht einfach nur gegen die Bösen austeilst. Dieses Genre ist so düster und teilweise krank, dass wir die Wahrheit konfrontieren müssen: Schlimme Dinge passieren leider zu oft den guten Menschen.

Tipp: Am besten kannst du das Horror-Genre beherrschen lernen, wenn du von den Meisterwerken dieses Genres lernst. So kannst du auch besser erkennen, wo neue Innovationen gebraucht werden.


Danke für all deine Aufmerksamkeit und deine Treue, dass du mit mir das Horror-Genre untersucht hast. Wie angekündigt, werde ich nächste Woche die Analyse eines Horrorfilmes veröffentlichen, der in der Umfrage gewonnen hat.

Also stay tuned, wie man so schön sagt.
Bald gibt’s all das Gelernte in der Anwendung =)

Und hier, wie versprochen, der gesamte Leitfaden zum Horror-Genre als PDF. Wie immer, im Zusammenspiel mit meinem E-Mail Kurs: Die Erwartung des Lesers erfüllen.

Wer Fragen zum Horror-Genre hat, einfach in den Kommentaren posten.
Danke =)



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Melanie Naumann hilft Autoren, ihre Geschichten auf ein neues Level zu heben.

Melanie Naumann schreibt Thriller, studierte Sprache und bildet sich seit 2015 als Lektorin fort. Aus der Liebe zum Lektorat entstand zuerst ein Schreibblog, Ende 2018 dann Storyanalyse.de, um Autoren Hilfestellungen zum Schreiben und Lektorieren ihrer Manuskripte zu geben.

Melanie orientiert sich an den Story Grid Erkenntnissen von Shawn Coyne, da sie die Art des Lektorats des US-amerikanischen Lektors als die hilfreichste Methode empfindet, um herauszufinden, ob Geschichten funktionieren.

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